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Die BU hat sich intensiv mit der Bedeutung von Kultur und Tourismus für die regionale Wirtschaft befasst. Bei einem Austausch in Bad Füssing diskutierten BU-Vertreter mit kleineren Vermietern über die Herausforderungen und Chancen dieses wichtigen Wirtschaftsbereichs.
Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, dass gerade kleinere Betriebe, Ferienwohnungen und familiengeführte Unterkünfte von einem attraktiven kulturellen Angebot und einer gut ausgebauten
touristischen Infrastruktur am meisten profitieren.
Bad Füssings 1. Bürgermeister Tobias Kurz betonte: „Ein vielfältiges Angebot vor Ort entscheidet darüber, ob Gäste kommen und länger bleiben.“
Bad Füssing zählt mit über zwei Millionen Übernachtungen jährlich zu den erfolgreichsten Heilbädern Europas. Die Gemeinde investiert gezielt in Kultur, Veranstaltungen und touristische Angebote – etwa mit dem Weihnachtsmarkt „Winterzauber“ oder dem Kurorchester, das wöchentlich zahlreiche Konzerte spielt. Ermöglicht wird dies unter anderem durch den Kurbeitrag. Ein Großteil des rund 50 Millionen Euro umfassenden Haushalts fließt in freiwillige touristische Leistungen.
Auch der Landkreis Passau engagiert sich mit Beteiligungen an Einrichtungen wie dem Haus am Strom, dem Granitzentrum Hauzenberg sowie an den Thermen in Bad Füssing und Bad Griesbach. Diese Investitionen stärken die Strahlkraft der Region, geraten jedoch durch steigende Pflichtausgaben zunehmend unter finanziellen Druck.
Praktiker bestätigten den direkten wirtschaftlichen Nutzen. Vermieter Florian Maier berichtete von einer sehr guten Auslastung und einem veränderten Gästepublikum, etwa durch Radfahrer und Kurgäste. Josef Ritzer, Vorsitzender des Touristikvereins Büchlberg, hob die Bedeutung einer starken Marke „Landkreis Passau“ hervor und forderte eine intensivere Vermarktung. Diskutiert wurden unter anderem ein Fachbeirat Tourismus auf Landkreisebene, eine engere Zusammenarbeit mit der Stadt Passau sowie eine Weiterentwicklung der PassauCard.
Für die BU steht fest: Kultur und Tourismus sind zentrale Investitionen in Wirtschaftskraft, Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit des Landkreises Passau. Dafür braucht es auch künftig ausreichenden finanziellen Handlungsspielraum.

Die BU hat sich bei einem Vor-Ort-Besuch am geplanten Pumpspeicherkraftwerk Energiespeicher Riedl über den aktuellen Stand des Projekts informiert. Eingeladen von 1. Bürgermeister und BU-Kreisrat Hermann Duschl, begleitet von 3. Bürgermeister Helmut Rischka, besuchte die Delegation das Donaukraftwerk Jochenstein sowie das Gebiet des künftigen Oberbeckens bei Riedl/Gottsdorf. Der Planfeststellungsbeschluss vom September 2025 ebnet den Weg für eines der größten Energievorhaben Niederbayerns: 300 MW Leistung, 3,5 GWh Speichervermögen und rund 500 Mio. Euro Investitionen.
BU-Kreisvorsitzender Hans Jörg Wagmann betonte die regionale Bedeutung des Projekts: Die Leistung des Speichers übertrifft die des Donaukraftwerks Jochenstein mit 132 MW deutlich. Mit einer Speicherfüllung könnten rund 50.000 Haushalte eine Woche lang versorgt oder 50.000 Elektroautos geladen werden – ein Beitrag zur Versorgungssicherheit in Zeiten von Dunkelflauten.
Die Wirtschaft unterstützt das Projekt, gleichzeitig laufen noch Grundstücksverhandlungen und Klagen. Das seit 2012 laufende Genehmigungsverfahren war eine Herausforderung für das Landratsamt. Die BU sieht ihre Aufgabe darin, die regionalen Interessen, Umweltschutz und Akzeptanz zusammenzuführen.
Beim Rundgang wurde die Größenordnung des Projekts deutlich: Ein 330 m höher gelegenes Oberbecken und der unterirdische Stollen prägen die künftige Infrastruktur. Die BU zeigt sich dabei als konstruktive, technologieoffene Kraft, die Verantwortung für die regionale Energiezukunft übernimmt.

Oktober 2025
Besuch bei der ILS/ZRF
In der Integrierten Leitstelle (ILS) Passau präsentierte uns die ILS mit dem Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) ihre Leistungsfähigkeit und Zukunftsprojekte.
Seit 2012 sorgt die ILS für die zentrale Alarmierung und schnelle Hilfe im gesamten Verbandsgebiet. Der Zuständigkeitsbereich der Integrierten Leitstelle Passau umfasst die Stadt und den Landkreis Passau sowie die Landkreise Freyung-Grafenau und Rottal-Inn.
Zentrale Kennzahlen:
• Rund 220.000 Meldungseingänge jährlich
• Zuständig für 550.000 Einwohnerinnen und Einwohner
• Fast 400 Feuerwehren, 35 Rettungswagen-Stellplätze, 11 Notarztstandorte
• Personal: 33 hauptamtliche, 28 nebenamtliche Disponentinnen und Disponenten
Schwerpunktthemen des Gesprächs mit der BU:
• Ersthelfer-App (Antrag BU): Ergänzung im „Werkzeugkasten“ für Reanimationsfälle, hoher Nutzen – aber organisatorischer und finanzieller Aufwand (Kosten im ersten Jahr ca. 80–100 Tsd. €). Der ZRF prüft derzeit die Einführung der Ersthelfer-App. Ziel ist eine noch schnellere Hilfe bei lebensbedrohlichen Notfällen. Staatliche Zuschüsse stehen nicht zur Verfügung, die Entscheidung wird in Form eines Verbandsbeschlusses erfolgen.
• Telenotarzt: Kostensparende telemedizinische Unterstützung, Herausforderung bleibt die Netzabdeckung.
• Telefonreanimation: Erfolgreich etabliert und lebensrettend.

BU-Antrag zur Einführung eines digitalen Ersthelfer-Alarmierungssystems
Schnellere Hilfe im Notfall – jede Sekunde zählt! ⏱️
Wir haben auf Initiative von Julian Hümmer einen Antrag zur Einführung eines digitalen Ersthelfer-Alarmierungssystems im Landkreis Passau bzw. im Verbandsgebiet der
Integrierter Leitstelle bzw. des ZRF Passau eingereicht.



04. Januar 2019
Wahlausschuss der Bürgerunion formiert sich für die Kommunalwahl '20
Die stetige Kreispolitik und Ausschussarbeit unserer amtierenden Kreisräte spricht für sich. Darüber hinaus werden wir uns in den kommenden Monaten intensiver mit personellen und programmatischen Fragen in Vorbereitung der Kommunalwahlen 2020 beschäftigen. Ein Wahlausschuss hat sich bereits formiert und die Arbeit aufgenommen.
Kontakt: Hans Jörg Wagmann 0171/3587061

14. Juni 2014
Hans Jörg Wagmann führt nun die Bürgerunion im Landkreis Passau
Wagmann (Fürstenzell) übernimmt zusammen mit Renate Stöckl (Tettenweis) die Spitze der Kreis-Bürgerunion. Gudrun Donaubauer (Hauzenberg) ist weitere Stellvertreterin. Wagmann folgt damit auf Ludwig Danner, der die Gruppierung in den letzten 12 Jahren als Vorsitzender kontinuierlich zu einem wichtigen Akteur der Landkreispolitik gemacht hatte.
Die Neuwahlen brachten folgendes durchwegs einstimmiges Ergebnis: Vorsitzender Hans Jörg Wagmann (Fürstenzell), stellvertretende Vorsitzende Gudrun Donaubauer (Hauzenberg) und Renate Stöckl (Tettenweis), Kassenwartin Barbara Winklhofer (Pocking), Schriftführer Dr. Josef Hechberger (Fürstenzell), Kassenprüfer Dr. Brar Piening (Pocking) und Robert Schnellhammer (Neuhaus am Inn), Beisitzer Alois Brundobler (Bad Füssing), Hermann Duschl (Untergriesbach), Josef Würzinger (Obernzell), Rosemarie Freudenstein (Pocking), Dr. Michael Gröbner (Hauzenberg).
16. März 2014
Kommunalwahlen Bayern 2014 - Ergebnisse
Die Bürgerunion ist - statt bisher mit vier - jetzt mit fünf Kreisräten im neuen Kreistag vertreten: Alois Brundobler, Ludwig Danner, Gudrun Donaubauer, Hermann Duschl und Josef Würzinger.